Regio-bio-logische Ernährung
Natürlich gut für unsere Gesundheit!
- Bio-Produkte enthalten keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen, Farbstoffe und Emulgatoren.
- In regio-bio-logischen Lebensmitteln sind weniger Umweltgifte wie Pestizide, Arzneimittel und weniger Nitrat nachgewiesen.
- Auch wurde in Bio-Lebensmitteln ein geringeres Allergiepotenzial nachgewiesen.
- Mehr gesunde Inhaltsstoffe, wie z.B. mehrfach-ungesättigte Fettsäuren, Antioxidantien oder Carotinoide sind in biologischen Lebensmitteln und Produkten aus extensiver Landwirtschaft enthalten, der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in tierischen Bio-Produkten ist höher.
Unsere Kinder sind uns regio-bio-logisch wert!
- Regional biologisch (regio-bio-logisch) erzeugte Lebensmittel haben viele positive Effekte auf Artenvielfalt, Boden und Klima – auch wir profitieren von weniger Rückständen in den verwendeten Lebensmitteln.
- Die geplanten Kosten für Lebensmittel aus regio-bio-logischem Anbau macht weniger der höhere Preis aus, als der ganzheitliche Nutzen. Wenn 20 Prozent des geldwerten Anteils regio-bio-logische Lebensmittel eingesetzt, steigen die Kosten in der Verpflegung lediglich um rund acht Prozent.
Regio-bio hält Wege kurz und schützt das Klima!
- In den Betrieben sorgen vielfältigere Fruchtfolgen für einen höheren Anteil an organischer Substanz (Humus) im Boden.
- Bio-Betriebe sind auf ein vielfältiges und gesundes Bodenleben angewiesen. Im ökologischen Landbau werden nicht nur weniger Kohlenstoffdioxid-Emissionen freigesetzt, sondern der Boden fungiert sogar als Kohlenstoffsenke. Ein Zeiger für gesunde Böden ist eine krümelige Bodenstruktur. Diese sorgt außerdem dafür, dass die Böden widerstandsfähiger gegenüber Extremwetterereignissen wie Starkregen und Dürren sind. Somit werden auch die Regenerationsfähigkeit des Bodens und die Klimaanpassung gefördert.
- Regio-bio-logische Lebensmittel haben kurze Lieferwege und verbrauchen weniger Energie für die Kühlung während des Transports. Damit helfen Lebensmittel aus regionalem Anbau dabei, Emissionen von Treibhausgasen einzusparen.
Unterstützt Tierwohl
- Tiere in artgerechten Ställen und auf der Weide. Tiere haben mehr Platz und Auslauf und vor allem können sie durch regelmäßige Bewegung im Auslauf oder auf der Weide das Tageslicht genießen und mit Sonne, Wind und Regen bauen sie ihr Immunsystem auf.
- Der Bewegungsraum ermöglicht arteigenen Verhaltensweisen nachzukommen. Hühner dürfen picken und Schweine in der Einstreu herumschnüffeln.
- Bei biologischer Haltung erhalten Tiere nahezu ausschließlich Futter ohne Zusätze zur Leistungs- und Wachstumsförderung.
- Antibiotika gibt es nur bei einer Erkrankung der Tiere.
- Wenn die Tiere nur eine kurze Strecke fahren oder sogar direkt auf der Weide geschlachtet werden, geht es Ihnen besser und es werden wenig Stresshormone freigesetzt.
Unterstützt Artenvielfalt
- Artenvielfalt durch den Anbau verschiedener Kulturpflanzenarten, längere Rotationszyklen, bis die Fruchtfolge wieder von vorne beginnt, und Gemengeanbau, wie z. B. Kleegras, wird eine höhere Artenvielfalt auf dem Acker erreicht.
- Sortenvielfalt steigt im Öko-Landbau höher.
- Im Öko-Landbau werden ungewollte Pflanzen mechanisch entfernt oder Ackerwildkraut ist willkommen und dient als Nahrungsgrundlage für zahlreiche Nützlinge und auch andere Tiere der Feldflur.
- Die durchgehende Begrünung des Bodens und der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel sind gut für Tiere und Boden.
Is(s)t frisch und saisonal!
- Saisonales Obst und Gemüse sind frischer, wenn es in der Küche verarbeitet wird.
- Durch saisonale unmittelbare Vermarktung und Ernte zum optimalen Erntezeitpunkt haben die geerntete Produkte keine lange Lagerung und anschließend keinen Transport über weite Entfernungen. Der Energieaufwand wird deutlich reduziert.
- Saisonales Obst und Gemüse wird reif geerntet. Kurze Transportwege von regionalem Obst und Gemüse sorgen dafür, dass Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben.
Transparent für Neugierige und Wirtschaftskraft
- Regionalen Lieferanten oder Erzeugerbetriebe ermöglichen es Kindern, einmal hinter die Stalltür zu blicken und die Grundprinzipien des Landbaus kennenzulernen. So entwickeln sie Wertschätzung für die Arbeit auf dem Land.
- Kinder lernen so nicht nur ihre Region besser kennen, sondern bauen stabile Kenntnisse für eine nachhaltige Ernährung auf.
- Regionale Einkauf unterstützt heimische Arbeitsplätze, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne vor Ort.
- Regionale Kreisläufe werden geschlossen und die Wertschöpfung vor Ort wird gestärkt.